Glossar

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Digitalisate

Als Digitalisate werden elektronische Versionen von gedruckten Erzeugnissen bezeichnet. Anders als E-Books, die eigens in solcher Form oder parallel zu Druckausgaben erscheinen, sind Digitalisate Sekundärausgaben und sind daher mit eigener Titelaufnahme zur erschließen.

Digitalisierung

Das Hans-Bredow Institut definiert die Digitalisierung wie folgt: „Mit Digitalisierung wird die Umwandlung von Informationen wie Ton, Bild oder Text in Zahlenwerte zum Zwecke ihrer elektronischen Bearbeitung, Speicherung oder Übertragung bezeichnet.“


Bei der Weiterentwicklung von Medien ist die Digitalisierung ein wichtiger Bestandteil, denn durch die elektronische Umwandlung von Informationen wird eine schnellere und leichtere Bearbeitung und Zugänglichkeit ermöglicht.
Das Adjektiv „digital“ findet häufig als Gegensatz zu „analog“ Verwendung.

Dokumentenscanner

Mit einem Dokumentenscanner können große Mengen an Dokumente in kurzer Zeit effizient digitalisiert werden. Oftmals werden Dokumentenscanner zusammen mit Softwarelösungen für elektronische Archivierung, Dokumentenmanagement oder der Präsentation von Kulturgut eingesetzt.
In der Regel handelt es sich bei Dokumentenscannern um Durchzug- bzw. Einzugscanner, die je nach Typ 50 bis 200 Seiten pro Minute eigenständig verarbeiten können. Mittels zweier CCD-Sensor-Leisten sind zahlreiche Geräte dazu in der Lage, die Vorder- und Rückseite des Dokuments gleichzeitig in einem Scan zu erfassen. Es gibt auch Modelle, die eine Kombination aus Flachbett- und Durchzugscanner bieten, um auch gebundene Dokumente digital schnell erfassen zu können.

Dpi

Dots per inch – dafür steht das Akronym „dpi“ und gleichbedeutend mit Punkte pro Zoll. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist damit die Auflösung einer Druckdatei gemeint. Das Druckbild wird im Druckprozess in kleine Punkte umgewandelt – also gerastert. Einem „normalen“ Betrachter und mit bloßem Auge ist diese Rasterung kaum sichtbar. Die Punktdichte – also die Feinheiten dieses Druckrasters – werden mit lines per inch angegeben. Das Akronym hierfür ist „lpi“.

 

Dpi bezeichnet also die Auflösung der Druckdatei und lpi die Auflösung der Druckmaschine.

Durchlichttisch

Ein Durchlichttisch ist ein Tisch mit einer Glasplatte, unter der eine Lichtquelle angebracht ist.
Zum Scannen von transparenten Vorlagen, wie zum Beispiel Glasplattennegativen, abgepauste Karten oder auch Mikrofilmen, ist diese Lichtquelle erforderlich, um die auf dem Medium befindlichen Informationen fürs Scannen sichtbar werden zu lassen