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Interpolation

Wörtlich übersetzt heißt Interpolation „Zwischenrechnen“. In der Fotografie bezeichnet Interpolation ein Verfahren zur Erzeugung von Bildinhalten, zum Einen zwischen verschiedenen Pixeln eines Bildes – die Dichteinterpolation und zum Anderen innerhalb einzelner Pixel – die Farbinterpolation.

 

Da sich alle Änderungen an der Farbe und der Pixelmenge nur hiermit realisieren lassen, ist die Interpolation ein notwendiger Bestandteil des Signalverarbeitungsweges digitaler Bilder. Im ganzen Verarbeitungsweg zischen Bilderzeugung- und darstellung wird immer wieder interpoliert, wodurch immer ein Schärfeverlust entsteht.

 

Die Farbe und Punktdichte jedes Bildes wird in jeder Bildverarbeitungskette mehrfach geändert. Ein Beispiel für eine Bildverarbeitungskette ist: Kamera – Bildschirm – Speicher – Drucker. Diese Veränderungen sind unter anderem durch die Anpassung des Bildes an das bilddarstellende Medium erforderlich.

 

Mit der Interpolation lässt sich die Pixelmenge um den gewünschten Wert verringern oder erhöhen und auch der Farbwert lässt sich bei Helligkeits- oder Farbveränderungen mittels der Interpolation ermitteln. Durch dieses Zwischenrechnen entstehen immer nur Zwischenwerte auf Basis der ursprünglichen Informationen und keine neuen Bildinformationen. 

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