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Retrodigitalisierung

Die Retrodigitalisierung oder auch retrospektive Digitalisierung bezeichnet die Digitalisierung analoger Publikationen, wie unter anderem Tonbänder, Printmedien oder Filme.

 

Vor allem in Archiven und Bibliotheken findet die Retrodigitalisierung Anwendung. Zum Einen um digitale Daten zur wissenschaftlichen weltweit bereist zu stellen, zum Anderen aber auch, um gefährdete Werke für die Nachwelt zu erhalten. Die Vorlagen werden bei der Retrodigitalisierung meist bildlich, durch eine sogenannte Imagedigitalisierung mit Scannern oder durch Digitalfotografie, beziehungsweise im Volltext digitalisiert.

 

Manchmal ist die Retrodigitalsierung auch mit der Archivierung auf Mirkoformen verbunden, weil diese im Vergleich zu digitalen Speichermedien eine wesentlich größere Haltbarkeit besitzen. Um eine Langzeitarchivierung digitaler Medien zu erreichen, sind geeignete Strategien zu finden, damit die Inhalte und Daten auch in künftigen Hard- und Software-Systemen noch darstellbar und verwendbar sind. 

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