Digitale Museumsarbeit weitergedacht – mit Visual Library

Museen sind mehr als Bewahrungsorte – sie sind Orte der Vermittlung, Forschung und kulturellen Teilhabe. Mit dem Wandel zur digitalen Kultur stellen sich neue Herausforderungen: Wie lassen sich Objekte digital erfassen, kontextualisieren, ausstellen und mit der Öffentlichkeit teilen? Und das möglichst effizient, nachhaltig und nutzerorientiert?

Visual Library wirkt ergänzend zur Sammlungs- bzw. Museumsdatenbank und sorgt für eine klare Struktur durch eine ganzheitlich gedachte Digitale Strategie.  Ob historische Objekte, Fotografien, Ausstellungstexte, AV-Medien oder 3D-Modelle – alle Inhalte können zentral verwaltet und online zugänglich gemacht werden.

Das System lässt sich reibungslos in vorhandene Arbeitsabläufe und IT-Strukturen integrieren, unterstützt etablierte Schnittstellen und Standards (z.B. LIDO, IIIF) und übernimmt zahlreiche Prozesse automatisiert, um Aufwand zu sparen.

Museen jeder Größe nutzen Visual Library erfolgreich, um ihre digitalen Strategien gezielt umzusetzen und ihren Sammlungen eine neue Sichtbarkeit zu geben.

Beispiele von Museumsprojekten

Volkskundemuseum Wien – Sammlung digital erschließen und vermitteln

Mit dem Portal sammlung.volkskundemuseum.at öffnet das Volkskundemuseum Wien seine umfangreiche Sammlung für die digitale Öffentlichkeit. Ziel ist es, kulturhistorische Objekte nicht nur sichtbar zu machen, sondern auch kontextualisiert, durchsuchbar und langfristig verfügbar bereitzustellen – für Forschung, Bildung und interessierte Nutzer*innen.

Was Visual Library hier leistet:

  • Zentrale Plattform für heterogene Objektbestände:
    Von Alltagsgegenständen über Fotografien bis zu Textilien – sämtliche Sammlungsobjekte werden mit einheitlicher Struktur und normierten Metadaten über Visual Library verwaltet und online präsentiert.
  • Modernes, barrierearmes Webdesign im CD des Hauses:
    Das Portal wurde im Corporate Design des Volkskundemuseums gestaltet und ist mobil optimiert sowie vollständig barrierearm – ideal für eine breite, inklusive Zielgruppe.
  • Normdatenvernetzung und Sichtbarkeit:
    Über Schnittstellen wie OAI-PMH sind die Inhalte anschlussfähig an überregionale Portale wie kulturpool.at oder Europeana – mit persistenter Adressierung über URNs.
  • Integration in kuratorische Arbeit & Vermittlung:
    Die digitale Sammlung ist nicht losgelöst, sondern integraler Bestandteil des musealen Programms – sie ergänzt analoge Ausstellungen und dient als Ausgangspunkt für zukünftige digitale Formate, wie etwa virtuelle Ausstellungen oder Online-Kurationen.

Das Besondere:

Das Volkskundemuseum Wien zeigt, wie digitale Sammlungsarbeit auf wissenschaftlichem Niveau auch ohne große IT-Abteilung realisierbar ist – mit Visual Library als skalierbarem, nachhaltig betreutem System.

Forschung digital ausstellen im Technischen Museum Wien

Mit forschung.tmw.at präsentiert das Technische Museum Wien seine Forschungsprojekte in digitalen Ausstellungen, die in Visual Library kuratiert und gestaltet wurden. Das Ziel: museumseigene Forschungsergebnisse öffentlich zugänglich machen und digitale Vermittlungsformate eigenständig entwickeln – ohne externe Webagenturen oder Sonderlösungen.

Was Visual Library hier leistet:

  • Eigenständige Umsetzung digitaler Ausstellungen:
    Die digitalen Präsentationen wurden komplett von der Museumsredaktion erstellt – mithilfe des integrierten Storytelling-Moduls von Visual Library. Keine externe Programmierung, kein CMS-Wechsel, keine technischen Barrieren.
  • Narrative Struktur und kuratorische Kontrolle:
    Ausstellungen wie „Women at Work“ zeigen, wie Text, Bild, Objekt, Video und interaktive Elemente in einer strukturierten Erzählung kombiniert werden können – ganz im Sinne eines musealen Vermittlungsanspruchs.
  • Verknüpfung mit digitalen Sammlungen:
    Über die Ausstellung hinaus können einzelne Inhalte mit digitalen Objekten aus der Sammlung oder mit weiterführenden Projekten im Haus verknüpft werden – für eine durchgängige Nutzererfahrung.
  • Kontinuierlich erweiterbares Format:
    Die Plattform ist nicht starr, sondern offen für neue Ausstellungen, Themendossiers oder Sonderformate – redaktionell pflegbar und damit nachhaltig betreibbar.

Das Besondere:

Das TMW zeigt mit forschung.tmw.at, wie Museen ihre digitalen Inhalte kuratorisch und eigenständig präsentieren können – ganz ohne techniklastige Umwege oder Agenturabhängigkeit.

Open Science @ mumok – Kunst, Forschung und Öffentlichkeit vernetzen

Mit openscience.mumok.at schafft das mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien einen digitalen Raum, in dem kuratorische Forschung, Archivmaterialien und künstlerische Kontexte offen zugänglich und dauerhaft sichtbar gemacht werden. Die Plattform ist Teil einer umfassenden Open-Science-Strategie, die auf Transparenz, Teilhabe und Nachnutzbarkeit setzt.

Was Visual Library hier leistet:

  • Citizen Science mit Schülergruppen:
    In kollaborativen Projekten erarbeiten Schülerinnen gemeinsam mit Kuratorinnen kunsthistorische Objektbeschreibungen, die über Visual Library direkt redaktionell bearbeitet, geprüft und publiziert werden. Der integrierte Workflow ermöglicht eine strukturierte Beteiligung auf professionellem Niveau – mit klarer Rollenverteilung und Qualitätssicherung.
  • Zugriffssteuerung & Qualitätsstufen:
    Nicht alle Inhalte im Portal sind offen zugänglich. Visual Library steuert, welche Materialien öffentlich sichtbar sind, welche nur in reduzierter Qualität erscheinen und welche intern oder zeitversetzt veröffentlicht werden – etwa aus urheberrechtlichen Gründen.
  • Open Access & Langzeitverfügbarkeit:
    Durch persistente Identifikatoren (z. B. URN), standardisierte Metadaten (METS/MODS, LIDO, Dublin Core) und Exportmöglichkeiten z.B. via OAI-PMH werden Inhalte langfristig auffindbar und nachnutzbar – z. B. über kulturpool.at oder Europeana.

Das Besondere:

Open Science @ mumok zeigt, wie Visual Library museale Forschung sichtbar macht, systematisch aufbereitet und öffentlich zugänglich hält – mit einer offenen, nachhaltigen Infrastruktur.

Das Österreichische Jüdische Museum öffnet seine Sammlung digital

Mit digital.ojm.at stellt das Österreichische Jüdische Museum in Eisenstadt eine wachsende Auswahl an Objekten, Fotografien, Archivalien und Kunstwerken aus seiner Sammlung online zur Verfügung. Ziel ist es, jüdische Geschichte, Kultur und Erinnerungskultur sichtbar zu machen – vernetzt, kontextualisiert und öffentlich zugänglich.

Was Visual Library hier leistet:

  • Sammlungspräsentation mit Tiefenschärfe:
    Objekte werden nicht nur katalogisiert, sondern thematisch eingeordnet, biografisch verknüpft und historisch kontextualisiert – Visual Library ermöglicht eine Darstellung, die über klassische Objektportale hinausgeht.
  • Durchgängiger Workflow mit hauseigenem Scanner:
    Für das Projekt wurde parallel zur Einführung von Visual Library ein SensiShot-Museumsscanner aus unserem Haus angeschafft. So entstand ein vollständig integrierter Digitalisierungsworkflow – von der Erfassung bis zur Veröffentlichung – ohne Medienbrüche und ohne Drittanbieterabhängigkeit.
  • Flexible Metadatenpflege über Excel-Import:
    Da keine bestehende Erschließungsdatenbank vorhanden war, werden die Metadaten direkt über Excel-Tabellen gepflegt und in Visual Library importiert. Das ermöglicht einen niedrigschwelligen Einstieg in die digitale Sammlungsarbeit – ohne auf ein komplexes Datenbanksystem angewiesen zu sein.
  • Erweiterbar & partizipativ gedacht:
    Visual Library ermöglicht eine kontinuierliche Erweiterung der Online-Sammlung – auch im Rahmen von Forschungsprojekten, Ausstellungen oder Community-Beiträgen.

Das Besondere:

Das Jüdische Museum Wien zeigt mit digital.ojm.at, wie eine museale Online-Plattform sowohl wissenschaftlichen Ansprüchen als auch öffentlicher Zugänglichkeit gerecht wird – ein wichtiges Werkzeug zur digitalen Sichtbarmachung jüdischer Geschichte und Gegenwart.

Warum Visual Library den Unterschied macht

 Ohne Visual LibraryMit Visual Library
Digitale SammlungspräsentationOft getrennte Systeme oder nur PDFs im WebIntegriertes, suchfreundliches Online-Portal mit Bild-, AV-, 3D und Textinhalten
Erstellung digitaler AusstellungenAgenturabhängig, mit hohem externem Aufwand oder mit Onlinetools, die wenig Möglichkeiten bietenEigenständig und einfach umsetzbar über das Storytelling-Modul. Keine Extrakosten für weitere Ausstellungen
Metadaten & NormdatenanbindungManuelle Pflege, keine oder erschwerte GND-Anbindung, keine offenen SchnittstellenUnterstützung für LIDO, GND, Normvokabulare & automatische Verknüpfungen sowie Datenweitergabe an Nachweisportale
MedienformateBilder, Videos, 3D, AV-Dateien oft in unterschiedlichen Systemen gespeichert und nutzbarAlle Medienformate medienübergreifend einbindbar – inkl. Zoom, Audio, Viewer, 3D-Integration
Zugriffssteuerung & RechteOft „alles oder nichts“, keine differenzierte Steuerung möglichGenaue Kontrolle über Sichtbarkeit, Nutzungsrechte & Qualitätsebenen pro Objekt
Citizen ScienceMeist dezentral in eigenen Plattformen, hohe Abhängigkeit von TechnikIntegrierter Redaktionsworkflow mit Rollen, Freigaben & Crowdsourcing-Modul
Vernetzung mit PortalenExport oft schwierig oder gar nicht vorgesehenSchnittstellen zu Europeana, kulturpool.at, DDB, OAI-PMH, IIIF u.v.m.
Arbeitsaufwand & ZeitViele manuelle Schritte, Medienbrüche, wiederkehrende technische RückfragenAutomatisierte Prozesse sparen erhebliche Zeit im Tagesgeschäft – Fokus auf Inhalte statt Technik
Gesamtkosten & AbhängigkeitenHohe Einzelkosten für Agenturen und die verschiedenen Technischen Lösungen.Kalkulierbare Lizenz, kein externer CMS-Aufwand, wirtschaftlich bei kleinen & großen Projekten
   
ZukunftssicherheitIndividualprojekte haben eine unklare Zukunft und haben ein hohes Budget-/ZeitplanrisikoStandardsoftware ist preislich kalkulierbar und liefert verlässliche Ergebnisse sowie den Austausch in einer Community.

 

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Ob Archiv, Bibliothek oder Museum: Jede Einrichtung hat eigene Anforderungen. Füllen Sie bitte das Formular aus und beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben. So können wir Ihnen gezielt zeigen, wie Visual Library Sie in Ihrer täglichen Arbeit unterstützen kann.

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