Digitales Bibliotheksmanagement mit Visual Library neu gedacht

Bibliotheken stehen seit Jahren an der Schnittstelle von Informationsvermittlung, Forschung, Öffentlichkeit und Technologie. Mit wachsenden Anforderungen an digitale Sichtbarkeit, barrierefreien Zugang und Langzeitverfügbarkeit steigen auch die Ansprüche an Systeme zur Verwaltung, Erschließung und Präsentation digitaler Inhalte.

Visual Library ist die führende Plattform im deutschsprachigen Raum, wenn es um die digitale Bereitstellung bibliothekarischer Inhalte geht. Sie wird von zahlreichen Universitäts- und Landesbibliotheken, Fachbibliotheken und Verbundlösungen eingesetzt – zuverlässig, flexibel und zukunftssicher.

Die Lösung fügt sich nahtlos in vorhandene Infrastrukturen ein, unterstützt alle relevanten bibliothekarischen Standards und automatisiert zentrale Prozesse – von der Retrodigitalisierung über Open-Access-Publikationen bis hin zur partizipativen Nutzerbeteiligung.

Beispiele von Bibliotheksprojekten

e-rara.ch – mehr als 22.000.000 Seiten aus Alten Drucken digital und vernetzt sichtbar

Die Plattform e-rara.ch ist das zentrale Portal für digitalisierte alte Drucke aus Schweizer Bibliotheken. Ziel des Projekts ist es, kulturhistorisch bedeutende Werke der Öffentlichkeit sowie der Forschung digital zugänglich zu machen – in hoher Qualität, mit fundierten Metadaten und unter Berücksichtigung internationaler Standards.

Was Visual Library hier leistet:

  • Zentralisierte Infrastruktur für verteilte Bestände:
    Über 27 Hochschul- und Kantonsbibliotheken liefern ihre Digitalisate dezentral zu – Visual Library fungiert als gemeinsame Plattform für Workflow, Strukturierung und Präsentation für mehr als 150.000 digitalisierte Bücher, Karten und Grafiken. Dank der performanten Visual Library-Infrastruktur erfolgt der Zugriff auf Scans, Metadaten und Volltexte extrem schnell und stabil – auch bei hoher paralleler Nutzung.
  • Automatisierte inhaltliche Erschließung durch TextLab & GND-Verknüpfung
    Mit dem Modul TextLab analysiert Visual Library die OCR-Volltexte der digitalisierten Werke mithilfe eines modernen Large Language Models (LLM). Dabei werden Personennamen, Orte und Sachbegriffe automatisch erkannt (Named Entity Recognition) und mit Einträgen der Gemeinsamen Normdatei (GND) verknüpft.
  • Warum Visual Library – selbst bei der ETH Zürich?
    Die ETH Zürich, eine der renommiertesten technischen Hochschulen weltweit, verfügt über exzellentes IT-Know-how, interne Entwicklerressourcen – und dennoch setzt sie bei e-rara.ch bewusst auf Visual Library.
    Warum? Anstatt Ressourcen in Eigenlösungen zu binden, nutzt die ETH eine Plattform, die bewährte Standards, hohe Automatisierung und professionelle Betreuung vereint – mit maximaler Effizienz und hoher Wirtschaftlichkeit.

Das Besondere:

e-rara.ch zeigt eindrucksvoll, wie eine kooperative Infrastruktur auf Basis von Visual Library zu einer nationalen Referenz für digitale Altbestände werden kann – mit hoher Usability, technischer Nachhaltigkeit und internationaler Sichtbarkeit.

digital.wienbibliothek.at – Wiener Kulturerbe digital zugänglich

Die Wienbibliothek im Rathaus zählt zu den bedeutendsten kulturhistorischen Bibliotheken Österreichs. Mit ihrem Digitalportal stellt sie eine große Bandbreite an Manuskripten, Plakaten, Fotos, Nachlässen, Amtsdruckwerken und AV-Medien der Öffentlichkeit zur Verfügung – visuell ansprechend, technisch auf höchstem Niveau und für Forschung wie Allgemeinheit gleichermaßen zugänglich.

Was Visual Library hier leistet:

  • Zentrale Plattform für unterschiedliche Medientypen:
    Die Wienbibliothek nutzt Visual Library zur Integration und Präsentation von Texten, Bildern, AV-Dateien und Digitalisaten komplexer Nachlassstrukturen sowie den Publikationen der Stadt Wien – alles auf einer einheitlichen, gut durchsuchbaren Oberfläche.
  • Normdatenbasierte Erschließung & Open Access:
    Die Werke sind mit GND-Daten, URNs, Volltexten angereichert und können in verschiedenen Formaten heruntergeladen und weiterverwendet werden. Über die OAI-PMH-Schnittstelle sind die Bestände direkt in den europäischen Forschungsraum (z. B. über Europeana oder kulturpool.at) eingebunden.
  • Kuratorische Freiheit für digitale Ausstellungen:
    Die Wienbibliothek setzt mit Visual Library eigenständige Webausstellungen um und präsentiert die eigenen Bestände damit auf einem neuen, modernen Weg Ihren NutzerInnen. Ausstellung „Die Zerstörung der Demokratie“ https://www.digital.wienbibliothek.at/exhibition/view/4897655

Das Besondere:

digital.wienbibliothek.at zeigt, wie Visual Library auch in einer Großstadtbibliothek mit vielfältigen Beständen überzeugt – durch ein modernes Frontend, intelligente Backendprozesse und die Möglichkeit, Inhalte medienübergreifend und institutionsweit zentral zu verwalten.

UniPub – Open Access Publikationsserver der Uni Graz

Die Universitätsbibliothek Graz betreibt mit unipub.uni-graz.at eine leistungsstarke Open-Access-Plattform für wissenschaftliche Publikationen. Von Dissertationen über Forschungsberichte, Open Access Journals bis hin zu den Veröffentlichungen der Bibliothek und der Universität werden hier digitale Publikationen institutionell gesichert, fachlich erschlossen und weltweit sichtbar gemacht. Auch die retrodigitalisierten Bestände des Universitätsarchivs, der Universitätsbibliothek sowie der Universitätsmuseen sind dort zu finden.

Was Visual Library hier leistet:

  • Publikationsserver für alle Digitalen Inhalte:
    Retrodigitalisate, Abschlussarbeiten, wissenschaftliche Monografien und Open-Access-Zeitschriften – in Graz werden alle digitalen Bestände unter einem Dach verwaltet und veröffentlicht. Das spart Zeit, Pflegeaufwand und Lizenzkosten, die andernfalls für separate Systeme anfallen würden. NutzerInnen finden Alles an einem Ort.
  • Einfache Bedienung für Bibliothek und Wissenschaft:
    Wissenschaftler*innen sowie StudentInnen können Publikationen komfortabel einreichen bzw. OA-Journals veröffentlichen, während das Bibliotheksteam die Kontrolle über Qualität, Freigabe und Sichtbarkeit behält – auch über verteilte Zuständigkeiten hinweg.
  • Automatisierte Anbindung an Forschungsdokumentationssysteme:
    In Graz sind Forschungsleistungsdatenbanken direkt angebunden: Wissenschaftler*innen laden ihre Publikationen wie gewohnt in das zentrale Universitätssystem hoch – Visual Library übernimmt diese automatisiert über eine Schnittstelle, verarbeitet die Metadaten weiter und macht die Inhalte im Publikationsserver sichtbar. Das reduziert doppelte Eingaben und sorgt für einen durchgängigen Workflow zwischen Forschung und Bibliothek.
  • Vielfältige Dokumenttypen & Reihen:
    Visual Library unterstützt Zeitschriftenartikel, Sammelbände, Forschungsreihen, Preprints und Abschlussarbeiten – flexibel strukturiert, durchsuchbar und individuell darstellbar.

Das Besondere:

Unipub zeigt, wie Visual Library nicht nur als Digitalisierungsplattform, sondern auch als vollständiger Publikationsserver für wissenschaftliche Inhalte eingesetzt wird – wirtschaftlich, workflowoptimiert und mit maximaler Sichtbarkeit im Open-Access-Umfeld.

zeitpunkt.nrw – Historische Zeitungen aus ganz Nordrhein-Westfalen digital verfügbar

Das Zeitungsportal zeitpunkt.nrw bietet freien Zugang zu fast 25.000.000 digitalisierten Zeitungsseiten aus ganz Nordrhein-Westfalen. Es ist eines der größten öffentlichen Digitalisierungsprojekte im deutschsprachigen Raum – getragen von zahlreichen Stadt- und Landesbibliotheken sowie dem Hochschulbibliothekszentrum NRW (hbz).

Was Visual Library hier leistet:

  • Skalierbare Plattform für Massendigitalisierung:
    Mit fast 25 Millionen Seiten aus hunderten Jahrgängen zeigt Visual Library, dass selbst sehr große Datenmengen performant verarbeitbar, recherchierbar und nachhaltig speicherbar sind.
  • Automatisierte Zeitungssegmentierung:
    Die Strukturierung nach Ausgaben und Jahrgängen erfolgt über das Visual Library Modul zur Zeitungssegmentierung – teilautomatisiert, redaktionell überprüfbar, ideal für periodische Publikationen.
  • Zentrale Suche über alle Bestände:
    Dank Facettennavigation, OCR-Volltextsuche und standardisierter Metadatenstruktur können Nutzer*innen gezielt nach Themen, Orten oder Zeiträumen recherchieren – unabhängig vom ursprünglichen Bestandshalter.

Das Besondere:

zeitpunkt.nrw beweist, wie landesweite Zusammenarbeit, moderne Technologie und öffentlichkeitswirksame Präsentation Hand in Hand gehen können – getragen durch eine einzige Plattform, die Inhalte aus unterschiedlichsten Quellen professionell zusammenführt und nutzbar macht.

Nahtlose Integration in die Infrastruktur der Bibliothek

Visual Library wurde von Beginn an so konzipiert, dass es sich harmonisch in bestehende bibliothekarische Systeme und Workflows integriert – ohne Medienbrüche, ohne doppelte Datenpflege und ohne „Insellösung“.

  • Bibliothekssysteme:
    Anbindung an gängige Bibliothekskataloge wie Alma, OCLC, BIS-C von DABIS und weitere über automatisierte oder manuelle Schnittstellen wie SRU, Z39.50 oder OAI-PMH. 
  • Forschungsinformationssysteme:
    Publikationen aus PURE oder selbst entwickelten Systemen können automatisiert übernommen und in Visual Library weiterverarbeitet werden.
  • Langzeitarchivierung:
    Übergabe von Datenpaketen im SIP -Format an Archivsysteme wie z. B. Rosetta, LIBSAFE oder DA NRW inkl. Management von Delta-Kapseln. 
  • Metadaten- & Nachweissysteme:
    Unterstützung von OAI-PMH, IIIF, URN, DOI, XMetaDissPlus, Dublin Core, METS/MODS, LIDO, EAD/EAC für eine optimale Sichtbarkeit in Portalen wie DDB, Europeana, kulturpool.at, Archivportal-D und Anderen.

Schreiben Sie uns

Ob Archiv, Bibliothek oder Museum: Jede Einrichtung hat eigene Anforderungen. Füllen Sie bitte das Formular aus und beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben. So können wir Ihnen gezielt zeigen, wie Visual Library Sie in Ihrer täglichen Arbeit unterstützen kann.

Sie können uns auch gerne unter der Telefonnummer +49 521 92479 - 0 für ein direktes Gespräch erreichen.