Stadtarchiv Karlsruhe
Außenaufnahme des Stadtarchivs Karlsruhe 2013, Foto: ONUK

Stadtarchiv Karlsruhe:

Interview mit Frau Katja Schmalholz, Stadtarchiv Karlsruhe

Bitte stellen Sie sich und das Stadtarchiv Karlsruhe vor.

Mein Name ist Katja Schmalholz und ich arbeite seit 29 Jahren im Stadtarchiv Karlsruhe. Zu meinen Arbeitsgebieten gehören unter anderem auch der IT- und Digitalisierungsbereich. Etwa 700 Benutzer und Benutzerinnen besuchen den Lesesaal des Stadtarchivs Karlsruhe jährlich zu Recherchezwecken. Der Lesesaal ist mit vier Recherche-PCs, einem Buchscanner sowie einem Mikrofilmscanner ausgestattet.

 

Erläutern Sie bitte, welche Rolle die Mikrofilme in Ihrem Bestand spielen.

Im Zuge der Sicherungsverfilmung wurden bisher Zeitungen, aber auch Akten und Bände verfilmt, weswegen wir einen aktuellen Bestand von ca. 3.106 Rollen besitzen. Die auf Mikrofilm vorhandenen Bestände werden nicht mehr im Original im Lesesaal, sondern mittels Mikrofilm vorgelegt. Unser Bestand vergrößert sich stetig, da zum Beispiel eine aktuelle Tageszeitung neu verfilmt wird.

 

Durch den Einsatz des Mikrofilmscanners ViewScan, verbleiben die Originale im Magazin und werden somit geschont. Benutzeranfragen vom Mikrofilm wurden in der Vergangenheit durch einen Mikrofilmscanner, welcher schon einige Jahre im Betrieb gewesen ist, zur Verfügung gestellt. Sowohl damals als auch heute, werden die Bestände an die Benutzer mittels einem Drucker ausgegeben.

 

Wie sind Sie bei der Suche nach einem Mikrofilmscanner vorgegangen?

Bei der Suche eines Ersatzmodells haben wir uns mit anderen Archiven ausgetauscht und uns auf verschiedenen Präsentationsveranstaltungen informiert. Der überwiegende Austausch mit den Kollegen erfolgte auf den Archivtagen und folglich durch die Demonstration des ViewScans von der Firma Walter Nagel.

 

Welches Feedback haben Sie von Ihren Benutzern dazu erhalten?

Die Software ist für den Kunden leicht verständlich und das Programm läuft stabil. Aus diesem Grund können auch unsere Benutzer alleine am ViewScan arbeiten. Nach einer kurzen Einweisung kann der Benutzer/die Benutzerin eigenständig die Bildqualität passend einstellen. Auf Rückfragen erhalten wir immer ein positives Feedback.

 

Wie wichtig war Ihnen die Stabilität und Einfachheit der Software bei der Auswahl?

Die einfache Bedienung und die Stabilität der Software waren für uns wichtige Kriterien. Aber auch die manuellen Bedienungsknöpfe, vorne am Scanner, zum Vor- und Zurückspulen der Filme als zusätzliche Option zum Softwareunterstützen Spulen, sind sehr bedienerfreundlich. Außerdem ist das Gerät sehr geräuscharm, was grade beim Einsatz im Lesesaal von Vorteil ist.