Vor Ort und/oder im Netz – Was wissen wir eigentlich über unsere Nutzerinnen und Nutzer?

Der Artikel "Vor Ort und/oder im Netz – Was wissen wir eigentlich über unsere Nutzerinnen und Nutzer?" von Markus Enzenauer, Benutzungsreferent Stadtgeschichtliche Forschung des Marchivums, zeigt uns die Veränderungen in der Archivlandschaft, insbesondere am Beispiel des MArchivums in Mannheim.

Die zunehmende Digitalisierung hat nicht nur den Zugang zu Archivalien verändert, sondern auch das Nutzerverhalten nachhaltig beeinflusst. 

 

Digitalisierung als Schlüssel zur Nutzerfreundlichkeit

Ein Zentraler Aspekt in der Zukunft der Digitalisierung liegt darin, dass man durch das neue digitale Angebot, die es Interessenten ermöglicht ortsunabhängig und zu jeder Zeit auf die wertvollen kulturhistorischen Bestände und Objekte in Kultureinrichtungen zuzugreifen. 

Dieser Digitale Wandel schafft nicht nur Möglichkeiten für bestehende Nutzer, sondern lockt auch neue Zielgruppen an. Besonders beeindruckend ist die Integration von Crowdsourcing-Projekten, bei denen die Nutzer aktiv am Aufbau des Digitalen Archives mitwirken.

Ein sehr schönes Beispiel stellt das Druckschriftenportal des MArchivums dar, welches auf der Software Visual Library von Walter Nagel basiert. Es gliedert sich in digitalisierte Zeitungsbestände, sowie die Historischen Theaterzettel. Gegenwertig werden diese in großangelegten Crowdsourcing Projekten erschlossen und über das Portal nach und nach zugänglich gemacht.

 

Statistikfunktion der Visual Library im Fokus

Interessant ist die Rolle der Statistikfunktion der Visual Library, die im Artikel hervorgehoben wird. Diese ermöglicht nicht nur eine effiziente Verwaltung von Nutzerdaten, sondern auch eine tiefe Analyse des Nutzerverhaltens (Zugriffe, die Besuche, die aufgegriffenen Suchbegriffe, die Verweildauer eines Besuchers im Portal). 

 

Grenzenlose Reichweite und vielfältige Angebote

Fast die Hälfte aller Zugriffe auf das Portal gehen nicht von der eigenen Webseite des MArchivums aus, sondern die User gelangen über die Suchmaschinen von Google oder Bing und über soziale Medien, Wikipedia, der Deutschen Digitalen Bibliothek oder anderen online verfügbaren Portalen, etc. 

 

Ausblick und Dialog mit der Zielgruppe

Die Erkenntnisse aus der Nutzerstatistik dienen nicht nur der internen Optimierung, sondern sind auch Impulse für einen modernen Nutzerdialog.

 

Lesen Sie den vollständigen Artikel gerne hier: https://www.lwl-archivamt.de/media/filer_public/cb/39/cb397fce-6aa0-4992-a186-2215553dc7b3/archivpflege_heft_99_-_02-2023_-_daten_fuer_webseite.pdf

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