Zwischenstand der Kataloganreicherung mit Visual Library im hbz

In unserer letzten Ausgabe hatten wir berichtet, dass im hbz-Verbund seit einigen Monaten eine attraktive Alternative auf Basis von Visual Library zum bisher betriebenen Kataloganreicherungsverfahren in Produktion genommen wurde. Laut der statistischen Auswertung des hbz erzielten die Universitätsbibliothek Paderborn und die Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf mit dem multifunktionalen Scanclient multidotscan und dem Visual Library Kataloganreicherungsmodul im ersten Produktionsjahr beeindruckende Ergebnisse.

 

In dem aktuellen hbz-Newsletter steht dazu:
"Im Zeitraum Februar bis Mai 2015 wurden 39 841 Titel mit Kataloganreicherungsdaten angereichert. 51,7% der Daten wurden von den teilnehmenden Bibliotheken im hbz-Verbund beigesteuert und 48,3% der Daten kamen aus externen Quellen. Die größte externe Quelle (37,9% aller Daten) ist die Deutsche Nationalbibliothek. Auffällig ist dabei, dass die zwei Bibliotheken, die das scantowebVerfahren nutzen, fast genauso viele Daten liefern (25,5% aller Daten) wie die acht Bibliotheken, die das ImageWare-Verfahren nutzen (27,3% aller Daten)."

 

Die Statistik belegt, dass die beiden Bibliotheken durch den integrierten Geschäftsgang mit seinem hohen Automatisierungsgrad einen erfolgreichen weiteren digitalen Dienst zur Anreicherung von Katalogisaten um Inhaltsverzeichnisse im Verbund- und Lokalsystem betreiben und das technisch versierte Visual Library-Verfahren eine hohe Produktivität gewährleistet. Die flexible Anbindung der Scansysteme über multidotscan, die sehr geringe Fehlerquote bei der OCR-Texterkennung, die automatische Dublettenabfrage sowie benutzerfreundliche Tools zur Qualitätssicherung spielen dabei eine entscheidende Rolle.

 

Das Kataloganreicherungsmodul kann auf Anfrage auch in anderen Verbundumgebungen genutzt werden und die Qualität und den Recherchekomfort für die Bibliotheksnutzer in den Katalogsystemen nachhaltig steigern.