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Texterkennung

Der Begriff Texterkennung oder auch Optische Zeichenerkennung (OCR) kommt aus der Informationstechnologie und bezeichnet die automatisierte Texterkennung innerhalb von Bildern.

 

Optische Eingabegeräte wie Scanner oder Digitalkameras, aber auch Faxempfänger, können als Ergebnis ausschließlich Rastergrafiken liefern. Die Texterkennung übernimmt also die Aufgabe, die als Raster dargestellten Buchstaben auch als solche zu erkennen und ihnen den Zahlenwert nach der üblichen Textcodierung zuzuordnen.

Die Texterkennung findet in unterschiedlichen Bereichen Anwendung:

  • Textinformationen aus Bilddateien wiedergewinnen, damit sich diese mit Hilfe einer Textverarbeitung weiter bearbeiten oder elektronisch durchsuchbar machen lassen
  • Relevante Merkmale zur mechanischen oder elektronischen Einsortierung von Schriftstücken erkennen
  • Oder auch zur Layout-Erkennung, wobei ein formatiertes Dokument erstellt wird, welches der Vorlage bezüglich Bild-, Text- und Tabellenanordnung möglichst nahe kommt.
Tonwertumfang

Der Tonwertumfang gibt in der Maßeinheit Bit an, wie viele Tonwertstufen, also Farbinformationen eine Bilddatei oder ein Bild haben kann.
Am einfachsten lässt sich der Tonwertumfang wie folgt beschreiben: Die Differenz zwischen der dunkelsten und der hellsten Stelle eines RGB-Bildes wird mit dem Tonwertumfang benannt. Somit ist das ausgeglichene Verhältnis zwischen dunklen und hellen Farbtönen eines Bildes der ideale Tonwertumfang.
Der Tonwertumfang eines Bildes lässt sich mit der Tonwertkorrektur einer Bildbearbeitungssoftware (z. B. Gimp oder Adobe Photoshop) genauestens regulieren. Um Helligkeiten, Kontraste und Farbsättigung zu regulieren, ist die Tonwertkorrektur eines der wichtigsten Werkzeuge, welches zudem in der manuellen Korrektur die besten Ergebnisse liefert. Als Hilfsmittel nutzt man bei den Korrekturen das sogenannte Histogramm, das zur Unterscheidung der hellen und dunklen Bereiche dient.  

Touchscreen

Ein Touchscreen ist ein kombiniertes Ein- und Ausgabegerät, mit dem ein technisches Gerät direkt durch die bloße Berührung des Bildschirms gesteuert werden kann. Die Umsetzung der Befehlseingabe ist für den Nutzer nicht sichtbar und erzeugt so den Eindruck einer unmittelbaren Steuerung per Fingerzeig.
Seit geraumer Zeit sind elektronische Geräte wie zum Beispiel Scanner oder Kopierer mit Touchscreen-Displays ausgestattet, die dem Nutzer die Bedienung vereinfachen.

Treiber

Ein Treiber, auch unter dem Namen „Gerätetreiber“ bekannt, ist ein kleines Steuerungsprogramm für Computerhardware. In der Regel gehört der Treiber zum Betriebssystem des Computers und ist für den Betrieb von Druckern, Scannern oder auch Netzwerk- und Grafikkarten erforderlich.


Der Treiber gibt den Betriebssystemen Informationen darüber, um welches Gerät es sich handelt und wie die Zusammenarbeit mit diesem funktioniert. Hersteller rüsten über Treiber zusätzliche Funktionen an der Hardware nach oder beheben eventuelle Probleme an den Geräten durch einen neuen Treiber. Die jeweils benötigten Treiber sind zum Download auf den Webseiten der PC- oder Hardwarehersteller zu finden.

TWAIN

Die Abkürzung für „Technology Without An Interesting Name“ lautet „TWAIN“. Es handelt sich dabei um eine standardisierte Softwareschnittstelle für Bildeingabegeräte wie zum Beispiel Scanner und Digitalkameras.


Ein TWAIN besteht aus drei Elementen: Der Datenquelle, dem Anwendungsprogramm und dem Quellenmanager. Der Scannertreiber z. B. bildet die Datenquelle und ist in der Regel im Lieferumfang des Gerätes enthalten. Mit dem Anwendungsprogramm werden die aufgenommenen Bilddaten weiterverarbeitet. Es können durchaus mehrere Anwendungsprogramme und Datenquellen auf einem Rechner vorhanden sein, die der Quellenmanager verwaltet.