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Reproduktionstechnik

Die Reproduktionstechnik umfasst das gesamte Gebiet der photographischen, photomechanischen und elektronischen Verfahren, die Vorlagen für druck- und kopiertechnische Prozesse herstellen. Das Anfertigen von Vorlagen und Kopien, der Vervielfältigungsprozess beim Kartendruck beziehungsweise der Druck an sich und das Herstellen von Druckformen zählen zur Reproduktionstechnik.

 

Die nur noch selten bei der Kartenherstellung vorkommenden traditionellen Methoden der Reproduktionstechnik, basieren auf photomechanischen Technologien und werden als analoge Reproduktionstechnik bezeichnet.

 

Bei den digitalen Reproduktionstechniken führen elektronische Verfahren die Reproduktion durch. Es handelt sich hierbei um digitale Druckverfahren, bei denen der Computer die Daten direkt an die Druckmaschine sendet. Digitale Reproduktionstechniken sind gegenüber analogen Reproduktionstechniken schneller, genauer, sicherer und auch gleichmäßiger.

Reprografie

Der Begriff „Reprografie“ umfasst alle Verfahren, die Vorlagen dauerhaft lichttechnisch reproduzieren. Dazu gehören Plotten, Kopieren und Scannen. Ein zusätzlicher Teilbereich ist die Reprofotografie.
In der gewerblichen Reprografie zählt neben dem Ausdrucken und reinen Kopieren von Dokumenten das Finishing, also die Weiter- und Endverarbeitung, im gleichen Umfang dazu. Bei kleinformatigen Dokumenten umfasst das Finishing vor allem das Laminieren und Kaschieren. Bei großen Formaten, DIN A2 bis DIN A0 und auch bei formatfreien Abmessungen kommt häufig noch das Zuschneiden und anschließende Falten nach DIN der Drucke (z. B. Karten oder technische Pläne) hinzu.
Reprounternehmen oder Reprografie-Dienstleister stellen diesen Dienst zur Verfügung. Wer diesen Beruf erlernen möchte, muss eine dreijährige Ausbildung zum Mediengestalter / Drucktechnologie, Fachrichtung Reprografie, absolvieren.

Retrodigitalisierung

Die Retrodigitalisierung oder auch retrospektive Digitalisierung bezeichnet die Digitalisierung analoger Publikationen, wie unter anderem Tonbänder, Printmedien oder Filme.

 

Vor allem in Archiven und Bibliotheken findet die Retrodigitalisierung Anwendung. Zum Einen um digitale Daten zur wissenschaftlichen weltweit bereist zu stellen, zum Anderen aber auch, um gefährdete Werke für die Nachwelt zu erhalten. Die Vorlagen werden bei der Retrodigitalisierung meist bildlich, durch eine sogenannte Imagedigitalisierung mit Scannern oder durch Digitalfotografie, beziehungsweise im Volltext digitalisiert.

 

Manchmal ist die Retrodigitalsierung auch mit der Archivierung auf Mirkoformen verbunden, weil diese im Vergleich zu digitalen Speichermedien eine wesentlich größere Haltbarkeit besitzen. Um eine Langzeitarchivierung digitaler Medien zu erreichen, sind geeignete Strategien zu finden, damit die Inhalte und Daten auch in künftigen Hard- und Software-Systemen noch darstellbar und verwendbar sind. 

RGB

RGB steht abkürzend für die Farben Rot, Grün und Blau, die zusammen die Grundfarben für die additive Farbmischung bilden.