Glossar

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B

Bildauflösung

Der Begriff Bildauflösung ist ein Maß für die Bildgröße. Sie wird entweder durch die Gesamtzahl der Bildpunkte (Pixel), aus denen das dargestellte Bild besteht, oder durch die Anzahl Bildpunkte pro Zeile (horizontal) und pro Spalte (vertikal) angegeben. Bei beiden Varianten handelt es sich um die absolute Auflösung und zeichnet die Qualität des Bildes aus.

Bildbearbeitung

Die Bildbearbeitung ist die Veränderung von digitalen Bildern, Fotos, Dias oder auch Negativen. Hauptsächlich kommt die Bildbearbeitung zum korrigieren von Fehlern zum Einsatz, die beim Fotografieren oder anderen Bilderfassungen entstanden sind. Aber auch Portraits oder andere Aufnahmen von Menschen werden häufig mit der Bildbearbeitung korrigiert, um die Menschen „hübscher und attraktiver“ aussehen zu lassen.

 

Die digitale Bildbearbeitung ist eine computergestützte Bearbeitung von digitalen Bildern, also Rastergrafiken, Fotos oder gescannte Dokumente. Diese Art der Bildbearbeitung ist relativ weit verbreitet, weil es die dafür notwendige Hard- und Software mittlerweile recht preisgünstig zu kaufen gibt. Die digitale Bildbearbeitung hat extrem viele Möglichkeiten um ein Bild zu verändern.

 

Bei der traditionellen Bildbearbeitung werden Fotos, Dias und Negative bearbeitet. Hierfür sind sehr spezielle Materialien, Geräte, Chemikalien und Kenntnisse erforderlich, warum sie zumeist auch nur Spezialisten vorbehalten ist. Außerdem ist die traditionelle Bildbearbeitung sehr aufwendig und heute ökonomisch eigentlich nicht mehr sinnvoll. 

Buchfalz

Der Buchfalz befindet sich in der Bindung eines Buches, dort, wo die linke und die rechte Seite zusammen treffen.
Bei der Digitalisierung von Büchern ist der Falz von großer Bedeutung. Eine sehr enge Bindung führt bei einem weitgeöffnetem Objekten zu einer starken Wölbung in der Buchfalz. Wörter oder Bilder, die sich in diesem Bereich befinden, sind dadurch schwer lesbar. Dies hat Auswirkungen auf die Qualität der Digitalisate.

Eine Lösung bieten V-Buchscanner, bei denen gebundenen Objekte nur in einem geringen Winkel zum Digitalisierung geöffnet werden und somit kein Wölbung in der Falz entsteht.

Buchstütze

Eine Buchstütze wird genutzt, wenn zu scannende Objekte nicht komplett in einem Winkel von 180° geöffnet werden können. Bücher mit einer strammen Bindung erzeugen bei einer kompletten Öffnung eine sehr starke Wölbung, so dass der Text schlecht lesbar wird. Teilweise kann sogar Textverlust in der Falz auftreten.


In der Regel wird die Buchstütze auf einer Buchwippe angebracht und das zu scannende Objekt daran angelehnt beziehungsweise abgestützt. Zwar lässt sich auf diese Weise nur jeweils eine Seite scannen, aber so sind die Scanergebnisse bis in die Buchfalz hinein gut lesbar.

Buchwippe

Bei der Buchwippe handelt es sich um eine Vorrichtung, die das Digitalisieren, Verfilmen oder auch Kopieren von Büchern, Zeitschriften oder Magazinen – also gebundenen Vorlagen – erleichtern soll.
Eine Buchwippe ist so konstruiert, dass der Buchband auf zwei Platten liegt, die sich unabhängig voneinander in der Höhe verstellen lassen. Dadurch lassen sich die Höhenunterschiede zwischen dem linken und rechten Buchblock ausgleichen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Flachbettscannern liegt das Buch nicht mit der zu digitalisierenden Seite nach unten, sondern nach oben in der Buchwippe. Da die Seiten beim Scannen möglichst plan liegen sollten, sind einige Buchwippen zusätzlich mit einer Glasplatte ausgestattet, die sanft auf das zu scannende Objekt drückt. Je nach Bauweise wird die Buchwippe durch einen Elektromotor oder per Hand bedient.
Gerade historische Bücher, die mehrere hundert Jahre alt sind, haben häufig einen eingeschränkten Öffnungswinkel. Will man diese digitalisieren, ist eine Buchwippe, möglichst in V-Form, unbedingt erforderlich.