eCopy – Digital kopieren in der Universitätsbibliothek

18.08.2010 Ι Paderborner Universitätszeitschrift 1-2010 Ι Bibliotheken, Museen und Archive

Die Universitätsbibliothek (UB) hat als neues Dienstleistungsangebot mit innovativer Technik arbeitende Aufsichts-Scanner der Firma i2s erworben, mit denen in Selbstbedienung wahlweise in Farbe, Graustufen oder schwarz-weiß digitale Kopien erstellt und auf einen USB-Stick gespeichert werden können.
Die eingesetzte, innovative Scantechnik arbeitet schnell, einfach und nahezu geräuschlos. Die Scanner werden über einen Touchscreen intuitiv bedient.
Digitale Kopien können durch die selbsterklärende Handhabung einfach erstellt werden. Zudem zeigt im Ruhezustand des Scanners ein über den Touchscreen-Bildschirm laufendes Kurz-Video die wichtigsten Bedienungsschritte. Auch die Kontrolle der Scanergebnisse wird ermöglicht. Die Echtzeitvorschau auf dem Bildschirm zeigt bereits vor dem Scan, ob die Vorlage optimal durch die automatische Formaterkennung erfasst wird.
Die UB folgt mit dieser Angebotserweiterung dem von Studierenden immer wieder eingeforderten Wunsch nach einer Verbesserung der Kopiersituation in den Räumlichkeiten der Bibliothek.
Aufsichtscanner zeichnen sich dadurch aus, dass sie das Objekt von oben – sprich aus der Sicht des Betrachters – scannen. Ein großer Vorteil einer solchen Lösung ist die objektschonende Art und Weise, wie gescannt wird. Das Buch wird im aufgeschlagenen Zustand gescannt und braucht nicht wie bei einem Kopierer auf eine Glasfläche gepresst werden. Das schont die Buchrücken. Somit leistet der neue Service auch einen Beitrag zum Schutz der Bestände der Bibliothek.
Sechs, auf speziellen Unterschränken aufgestellte und im Stehen bedienbare Geräte befinden sich verteilt in den einzelnen Fachbibliotheken der UB.
Ein siebtes Gerät steht im Eingangsbereich der Bibliothek hinter der Ortsleihtheke. Dieses Gerät ist im Sitzen bedienbar und somit auch für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer einfach nutzbar.
Der eCopy-Service wird bis auf Weiteres kostenlos angeboten.

Dr. Dietmar Haubfleisch
Universitätsbibliothek

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