Leistungsstarke Buchscanner von Walter Nagel für Lieferbibliotheken

29.04.2015 Ι Bibliotheken, Museen und Archive

Im letzten Jahr konnte das Systemhaus Walter Nagel aus Bielefeld weitere Medea-Lieferinstitutionen für den Einsatz des Buchscanners CopiBook und der Touchscreen-Anwendung multidotscan gewinnen. Zu den Neukunden zählen unter anderem die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn, die Bibliothek des Ruhrgebietes in Bochum und die Universitätsbibliothek der Fernuni Hagen. Dagegen haben langjährige Bestandskunden wie beispielsweise die ZB MED in Köln oder die Universitäts- und Landesbibliothek in Münster ihre Scaninfrastruktur um zusätzliche CopiBook-Farbsysteme erweitert.

 

Durch den positiven Anstieg an Systeminstallationen, die im Rahmen der Online-Fernleihe eine höhere Effizienz und Produktivität bei der Digitalisierung von Zeitschriftenaufsätzen und Auszügen aus Monographien erzielen, kann das Unternehmen Walter Nagel GmbH & Co. KG die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre fortsetzen. In der Zwischenzeit gilt der CopiBook wegen seiner qualitativ hochwertigen Bildproduktion und der ergonomischen wie ergebnissicheren Handhabung mit rund 25 Systemen in zehn wissenschaftlichen Verbundbibliotheken als der Farbaufsichtscanner mit einem stetig steigenden Verbreitungsgrad im Medea-Umfeld.

 

Der CopiBook erreicht mit einer optischen Auflösung von 400dpi für Formate bis A2 wesentlich kürzere Aufnahmezyklen als Scanzeilensysteme anderer Anbieter, die als vergleichbar bezeichnet werden können. Mit Hilfe des Vorschaumonitors ist eine optimale Ausrichtung der Scanvorlage gewährleistet – so lassen sich Fehlscans auf ein Minimum reduzieren. Weitere Vorteile sind die schnellere Übertragung der Scanaufträge an den Medea-Server, die ergonomische Lichtumgebung am Arbeitsplatz sowie die homogene Ausleuchtung des Scanobjektes bis in den Falz hinein.

Er erfüllt alle wichtigen Voraussetzungen, um für Retrodigitalisierungsprojekten eingesetzt zu werden:

  • eine hochwertige Bildqualität,
  • ICC-Farbprofilierungsunterstützung,
  • schonendes Scannen mit motorischer Buchwippe und
  • automatisch öffnender Glasplatte nach dem Scanvorgang.

 

Technische Anbindungen an Medea-Server realisiert

 

„Nach ausführlicher Recherche der auf dem Markt verfügbaren Geräte ist bei uns schließlich die Entscheidung für den i2s CopiBook der Firma Walter Nagel gefallen. Dieser Scanner hat uns dadurch begeistert, dass er eine bequeme Abwicklung der Medea-Lieferdienste bietet und darüber hinaus ermöglicht, nach Vorgaben des Archivs definierte Workflows zu installieren, um unterschiedliche Archivalien in extrem guter Qualität zu digitalisieren,“ erklärtKlara Prinz, Leiterin der Bibliothek des Ruhrgebietes dazu.

 

Die bei Walter Nagel entwickelte Touchscreenapplikation multidotscan ist für eine technische Anbindung an den Medea-Server im hbz optimal geeignet. Alle relevanten Prozesse des Medea-Workflows lassen sich mit dieser Applikation problemlos implementieren. Jeder zuständige Administrator kann weitere digitale Workflows bedarfsgerecht anpassen; so runden beispielsweise komfortable Funktionen zur Reklamationsbearbeitung das Portfolio von multidotscan für die Aufsatzfernleihe ab.

‹ Zurück