ZB MED scannt mit dem Buchscanner CopiBook von i2s

12.04.2010 Ι Bibliotheken, Museen und Archive

Nach einer erfolgreichen zweiwöchigen Testphase wird die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) in Köln den von Walter Nagel vertriebenen Buchscanner i2s CopiBook an mehreren Scanarbeitsplätzen zur subito-Dokumentenlieferung und für andere Digitalisierungsprozesse einsetzen.

Der Buchscanner überzeugt durch die Ausgabe kontrastreicher, qualitativ hochwertiger Images von Dokumenten bei hoher Scangeschwindigkeit. Für eine einfache und intuitive Bedienung nutzt die ZB MED die von Walter Nagel entwickelte Touchscreen-Lösung multidotscan. So entstehen an der ZB MED multifunktionale Scanarbeitsplätze, an denen die Scanoperatoren über eine Softwareplattform flexibel zwischen den unterschiedlichen Geschäftsgängen auswählen können. Der i2s CopiBook und die Touchscreen-Anwendung multidotscan sind in die lokale technische Infrastruktur der ZB MED integriert, so dass über das subito-Zugangssystem bestellte Dokumente als Scanaufträge an den CopiBook-Stationen digitalisiert, an die DOD-Systeme übertragen und anschließend an die subito-Kunden ausgeliefert werden können.
In der ersten Produktionsphase wird die ZB MED drei CopiBook-Scanner zur elektronischen Dokumentlieferung nutzen, ein weiterer i2s CopiBook wird künftig für die geplanten Retrodigitalisierungsprojekte der ZB MED eingesetzt.

Die 1969 gegründete Deutsche Zentralbibliothek für Medizin ist die zentrale Fachbibliothek für Medizin, Gesundheit, Ernährung, Umwelt und Agrar für die Bundesrepublik Deutschland. Sie ist die größte medizinische Fachbibliothek Europas und die zweitgrößte im weltweiten Vergleich. Ihre Bestände aus den Bereichen der Humanmedizin, Zahnmedizin, der medizinischen Psychologie und Psychiatrie sowie weiterer Sammelschwerpunkte aus medizinischen Forschungsdisziplinen und dem Gesundheitswesen umfassen ca. 1,5 Mio. Bücher und gebundene Zeitschriften. Von den über 18.000 gesammelten Fachzeitschriften werden 7.800 fortlaufend bezogen. Darüberhinaus wird die überregionale und internationale Literaturversorgung mit dem umfangreichen Angebot an elektronischen Medien, E-Journals und anderen Multimediaprodukten sichergestellt. Durch die Anbindung der deutschen Zentralbibliothek der Landbauwissenschaften Bonn (ZBL) im Jahr 2001 wurde der Bestand um die Fachbereiche Ernährung, Umwelt und Agrarwissenschaften erweitert. Die Nutzung der Bibliotheksbestände und diverser Informationsangebote bietet die ZB MED vor Ort kostenlos in der Selbstbedienung an. Überregional ist für die weltweiten Bibliotheksnutzer in Abhängigkeit von den lizenzrechtlichen Voraussetzungen ein breitgefächerter Zugriff auf die zahlreichen Fachdatenbanken und elektronischen Zeitschriften der ZB MED gegeben.

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