Digitalisierungsprojekt in der Monacensia München

05.01.2015 Ι Bibliotheken, Museen und Archive

Die Digitalisierung der Briefe, Manuskripte und biografischen Dokumente von Erika und Klaus Mann sind Bestandteil des DFG-geförderten Digitalisierungsprojektes an der Monacensia in München. Nach einer ausgiebigen Planungs- und Antragsphase startete das Projekt im Sommer 2014 mit den vorbereitenden Arbeiten für die Digitalisierung der Bestände.

 

Für die Steuerung des Projektes sowie die Präsentation der Bestände im Internet wurde die Software Visual Library ausgewählt. Die Erschließungsdaten werden aus der Verbunddatenbank Kalliope in Visual Library importiert und dort mit den erzeugten Scans verknüpft.

 

Als Pilotprojekt wurde bereits im Oktober 2011 der komplette Nachlass von Monika Mann digitalisiert und ins Internet gestellt. Die Tagebücher von Klaus Mann, die bis Mitte der 1990er Jahre gesperrt waren, sind seit April 2012 vollständig auf Monacensia-Digital abrufbar.

 

Die Monacensia ist das literarische Gedächtnis der Stadt München. Das Institut der Münchner Stadtbibliothek vereint unter einem Dach Literaturarchiv, München-Bibliothek, Forschungszentrum, Ausstellungsraum und Bildungsort. Das Monacensia-Literaturarchiv ist das größte seiner Art in Bayern. Über 300 Nachlässe und Konvolute mit engem Bezug zu München werden hier gesammelt, erschlossen, präsentiert und vermittelt.

 

Auf der Referenzseite finden Sie auch einen Vortrag über das Projekt und die Hintergründe. 

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